Zum Hauptinhalt springen

Bereich: Politik/Wirtschaft/Soziales

Bolsonaro Politik - Irrational und Wissenschaftsfeindlich

Wolfgang Kunath

Den berühmtesten Satz, den Charles de Gaulle nie gesagt hat, zitieren die Brasilianer immer wieder gerne: „O Brasil não é um pais sério“, Brasilien ist kein ernsthaftes Land. Das anmaßend-abschätzige Urteil soll der General 1962 während des „Langusten-Krieges“, eines längst vergessenen Fischereikonflikts, gefällt haben.

Noch lebt sie – die Befreiungstheologie

Josef Wasensteiner, Codó

Es ist ruhig geworden um die Befreiungstheologie. Umso wichtiger scheint uns diese Strömung innerhalb der katholischen Kirche, die es immer noch gibt, wieder einmal zu Wort kommen zu lassen.

„Er hat Geld für Milizen, aber nicht für Bildung“

Lisa Pausch, São Paulo

Die aktuellen Proteste richten sich in Brasilien nicht nur gegen die Kürzungen im Bildungsbereich, sondern auch gegen den aggressiven Diskurs der Regierung. Bildungsminister Weintraub hatte Universitäten als Orte von „Radau“ und „Durcheinander“ bezeichnet und nun dazu aufgerufen, Lehrer*innen anzuzeigen, die während der Unterrichtszeit zu Protesten ermuntern.

Dom Pedro Casaldáliga im Gespräch mit Günther Schulz

Dieses Interview mit Dom Pedro Casaldáliga entstand anlässlich des Besuches des BN-Redakteurs Günther Schulz in São Félix do Araguaia im August 2008.

Die Handlanger der Agrarindustrie

Bernd Stößel

Bis zum Auftauchen von Jair Bolsonaro hieß der Schrecken des überwiegenden Teils der brasilianischen Linken, aber auch derjenigen, die sich in der Mitte verorten, aus gutem Grund Geraldo Alckmin. Er versprach, eine der empfindlichsten Gegenden des Amazonasgebietes in eine „Baustelle“ zu verwandeln. Für ihn ist die Agrarindustrie einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren, der zahlreiche Arbeitsplätze schafft.